Malerei  von Irmgard Esch

Meine Malerei bewegt sich auf der Grenze von Gegenständlichem und Nicht-Gegenständlichem, sie wandert von der Oberflächlichkeit des Sinneseindrucks zum dahinterliegenden Rätsel.

Im Prozess des Malens, in dem ich mich vom konkret Gegenständlichen löse und für Veränderung und Improvisation öffne, übernimmt die Farbe die Regie durch mal kühne, mal sanfte Kontraste und Klänge. Ihre Nuancen entstehen durch einen Wechsel von transparenten und pastosen Schichtungen. Das Spiel der malerischen Mittel wird auch im Zusammenwirken von klaren Formen, verschleierten Spuren und dynamischen, mit manchmal schwungvollem Pinselstrich gesetzten Elementen sichtbar.   

 

 

Die hier vorgestellten Arbeiten sind Teil eines größeren Zyklus, der auf Eindrücke, die sich auf Reisen in Asien eingeprägt haben, zweite Blicke wirft . Sie versuchen durch Verarbeiten zu verstehen, vermitteln Stimmungen und berühren in ihrem poetisch erzählerischen Charakter die menschliche Seele.